Die FF Oberwetz
wurde am 14. Dezember 1932 in der Gastwirtschaft
Schmidt gegründet. Es waren 22 Männer anwesend aus denen Kreisbrandmeister
Vogel
ernannte.
Weitere Gründungsmitglieder waren:
Heinrich Straßheim, Wilhelm Laudt, Karl Völk,
Ernst Hellhund, Willi Vetter, Karl Ulm, Ernst Köster, Wilhelm Hellhund, Heinrich
Ebert, Wilhelm Ebert II, Otto Olbrich, Wilhelm Lehr, Karl Schmidt, Heinrich Petry,
Wilhelm Hartmann, Albert Köster, Heinrich Hellhund und
Wilhelm Ebert I.
Die Uniform und Ausrüstungsgegenstände wurden an demselben Abend
über die Nassauische Brandversicherung, die ihrerseits 500 Reichsmark dazu
stiftete, bestellt. Den Restbetrag von 100 RM mußte die Gemeinde bei der
Nass. Brandvers. zu 3% leihen. Als Mitgliedbeitrag wurden RM 0,10 pro Monat
festgelegt.
Alle männlichen Einwohner waren damals zum Brandschutzdienst verpflichtet.
Wer nicht Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr war, wurde zur Pflichtfeuerwehr
herangezogen. Dieser Personenkreis galt als Reserve, wenn durch Einberufungen
zur Wehrmacht die Mitgliederzahl unter die von dem Provinzialfeuerwehrverband
festgesetzte Mindeststärke von 27 Aktiven sank. Das traf für die FF
Oberwetz schon bei der Gründung zu; die 22 Gründungsmitglieder wurden
durch fünf Verpflichtete ergänzt.
Zu ihrem ersten (größeren) Brandeinsatz kam die Wehr im Jahr 1942.
Die Gebäude der Schreinerei Völk und das Anwesen des Heinrich Straßheim
waren betroffen. Da zu dieser Zeit noch keine Motorspritze vorhanden war (die
Spritze bestand aus Wasserbehälter und einer Hand-Kolben-Pumpe) und viele
Männer zur Wehrmacht eingezogen waren , mußten auch viele Oberwetzer
Frauen beim Löschen helfen.
Bedingt durch die Kriegswirren kam es am 19. Januar 1949 zur Wiedergründung
der Feuerwehr. Neuer Wehrführer war nun Heinrich
Kreiling, der das Amt vom Vorgänger Wilhelm Arnold übernommen
hatte. Bei der Neugründung traten 14 Mitglieder in die Wehr ein, die im
gleichen Jahr ihre erste Motorspritze und einen neuen Schlauchtrockenmast erhielt.
In den folgenden Jahren kam es, abgesehen von kleineren Einsätzen bei
Waldbränden, zu keinen ernsthaften Einsätzen. Erst am Abend des 10.
März 1971 kam es, ausgerechnet an einem Familienabend der drei örtlichen
Vereine, zu einem Feueralarm. Betroffen waren diesmal die Büroräume
der Fa. Stark.